Filter nach «Tag: Kunst und Kultur in Momentaufnahmen festgehalten. Ars, discipleina, legitime sind die latainischen Begriffe»
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Die Dachterrasse der Post Wipkingen ist eine der letzten innerstädtischen Brachen. An diesem Ort wurden 2011 bis 2014 verschiedene Kunstprojekte realisiert. Aus der temporären Nutzung entstand eine kontinuierliche Präsentation der Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer (AZB). Dadurch wird dieser etwas verlorene Ort jährlich zu neuem Leben erweckt.
Die Künstlerin Angela Bulloch betreibt mit ihren Werken gezielte Wahrnehmungs- und Verschiebungssexperimente. Sieh geht der Frage nach wie man Funktionsweisen, Ordnungsprinzipien oder Regelsysteme unser Alltag prägen.
Die verchromte Messing-Skulptur «Heart» auf dem Schiffbauplatz in Zürich ist ein Eye-Catcher schlechthin. Kaum ein Passant kann sich der Skulptur entziehen. Diese «Zweidimensionale» Kunst zeigt eine Profilansicht oder besser gesagt einen Schnitt eines fiktiven Kopfes. Darin wurde ein Kreis ausgeschnitten in dessen Mitte ein grosses Herz baumelt.
Das Zweierkollektiv Nico Lazúla und Ruedi Staub konzipieren seit 11 Jahren für unterschiedliche Räume «Last Intervention». Alltagsgegenstände werden spielerisch in einen neun Kontext dargestellt. Dabei nützen sie oft das «Soundsetting» der lokalen Ortes. Mit zusätzlichen Textmaterial verdichten sie die Soundstücke zu einem Hörstück.
In Zeiten der Flüchtlingströme stellt sich die Frage, wo finden Menschen Zuflucht und ein Dach über den Kopf? Die Gründe sind vielfältig: Bürgerkriege, Naturkatastrophen oder wirtschaftliche Existenz. Auch kann die das Konzept der Sesshaftigkeit kann in frage gestellt werden.
Die Kirche Saatlen in Zürich-Schwammendingen mit seinem überdachten Eingangsbereich beherbergt drei grossformatige Malereien des polnischen Künstlers Paul Czerlitzki. Während der täglichen Malroutine fängt Czerlitzki die Pigmente eines Bildes auf der grundierten Leinwand eines anderen auf. Der Künstler bildet somit aus den Resten eines Werks eine neue Arbeit. Den fragilen Oberflächen ist eine flüchtige Erscheinung eigen, die sich je nach Lichteinfall und Betrachterposition verändert. In ihrer Vergänglichkeit erhalten sie im Laufe der Ausstellungsdauer ein ganz eigenes Muster durch Umgebung, Witterung und menschliches Einwirken.
Der Künstler Nic Hess ist in Schwamedingen aufgewachsen. Nach längeren Aufenthalten in den USA, Holland, Latain Amerika und Asien ist er nach Schwamedingen zurückgekehrt.
Der Dichter, Künstler und Aktivist John Giorno zählt schon seit mehr als einem halben Jahrhundert zu kulturellen Bohème von New York. Er erfindet Kunst und Performance neu. Er zeigt zwei Felsbrocken in Oerlikon und Schwamedingen mit jeweils einer eingravierten Weisheit. Im Kontext von Schwamendingen und Oerlikon, wo sie in grünen Wiesen zu sehen ist, erzeugt Giornos Poesie neue Lesarten. Werden, Sein, Vergehen – das sind die grossen kosmologischen Themen, die sich auch in den von der baulichen und sozialen Transformation stark betroffenen Quartieren augenfällig abbilden
Die Künstlerin Tina Braegger installierte hoch oben am Gebäude der Saatlenstrasse fünf übergrosse Cartoon Teddybären. Jedes in einer eigenen Farbe, schreiten mit einem lächeln im Gesucht in verschiedene Richtungen. Die Leuchtkästen erinnern an Werbung die gut sicherbar von der Autobahnzubringer zu sehen sind.
Der Künstler Miquel Barceló setzt sich seit der 80er Jahre mit der Fragestellung der Nachhaltigkeit auseinander. Afrika, so der Künstler, ist ein Teil seiner Identität. Das fast 8 Meter hohe Kunstwerk passt sich wunderbar in den Paradeplatz ein. Man nimmt die Form der überdimensionales Kunstwerk zuerst als sonderbare Kugel war, ein Augenblick später erkennt man beim Vorbeigehen das es ich um ein bekanntes Tier handelt. Dann bleibt man stehen und versucht den fliegenden Elefanten zu begreifen.
Der junge französische Künstler Jean-Marie Appriou setzt primär auf die Eigendynamik seiner eingesetzten Materialien. So ist ihm mit „Noses“ eine amorphe Skulptur gelungen bei der eindeutig zwei weibliche Figuren erkennbar sind und sich zu einem Krokodil verschmelzen. Die Deutung ist dem Betrachter überlassen und wirft mehr Fragen auf als das man es beantworten kann.
Show White, eine Skulptur von Mark Handforth ist ein weisser Stern am Steinfelsplatz. Durch seine imposante Erscheinung trägt es monumentale Züge. Das Material besteht aus gefaltetem Aluminiumblech und ist mit einer Spezialfarbe lackiert, die einerseits Licht reflektiert, aber auch Schatten absorbiert. Die Weisse Farbe ist auch eine passende Anekdote zur einstigen Seifenfabrik, bei der das Ziel ist, Wäsche so "Weiss" wie möglich zu machen. Der Künstler zeigt zudem mit dem Bruch eines Strahls das nichts perfekt ist, aber eine Form dennoch schön sein kann.