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Synology Time Backup
Synology Time Backup
Mit der DSM 4.0 wurde eine neue Backuplösung eingeführt. Mit Time Backup kann man eine oder mehrere Freigaben sichern. Das wesentliche Feature ist, es werden zeitliche Schnappschüsse gesichert. So kann man je nach Intervall ältere Daten wiederherstellen und in einer art Zeitmaschine zurückreisen. Die Software wird wie bei Synology üblich via Webbrowser konfiguriert und administriert. Ich habe das Packet angetestet und dokumentiere meine Eindrücke.

Umgebung

Time Backup wurde mit einem ds211+ und einem ds111 je DS 4.0 2198 realisiert. Das Time Backup Packet trägt die Version 1.1-2197.

Time Backup einrichten (NAS Alice zu NAS Bob)

Auf dem Zielsystem Bob wird eine Freigabe erstellt, und nur Admin hat darauf Zugriff. Dazu aktiviert man den Time Backup Dienst (Systemsteuerung>Netzwerk-Backup).

Auf dem NAS Alice installiert man die Time Backup über das Packet-Zentrum und startet den Dienst.
Synology Time Backup Packet

Danach öffnet man Time Backup. Es wird eine neue Seite geöffnet mit der URL:
http://Nas-Alice:5000/timebkp/

Synology Time Backup Screen
  1. Zeitbalken: Hier kann man zurück in die Zeit seiner Daten reisen
  2. Aufgaben erstellen
  3. Einstellungen: Löschungen definieren, Email benachrichtigung.
  4. Schieberegler für Zeit

Neuer Auftrag erstellen

Im Aufgaben-Manager klickt man auf Erstellen und ein Wizard startet.
  • Namen des Backups eingeben
Namen eintragen

  • Ziel-Typ, Netzwerksicherung
Sicherungsziel

  • Server-IP eingeben, und Server auswählen.
  • Admin-Benutzer kann man nicht ändern
  • Passwort eingeben (Achtung keine %-Zeichen)
  • Nach der Eingabe, Verbindung testen
Verbindung testen

Freigegebene Ordner auswählen

Freigabe wählen

Zeitplan einstellen.
Zeitplan festlegen
Hier wird es etwas knifflig. Man muss abwägen wie viel Daten erzeugt werden und wie gross ist die Festplatter des Zielservers ist. Jeder Zyklus werden komplett alle Daten kopiert. Verhältnismässig wären z.B. 1 pro Woche. Das muss jeder für sich herausfinden.

Zum Schluss speichert man den Auftrag.

Damit nun nicht irgendeinmal der Speicher voll wird muss man nun bei den Einstellungen "Ältere Versionen entfernen" aktivieren.
Optionen

Limitationen

  • Bei einer ds211+ kann man nur 1 Auftrag zu einem Remote-Server/ Netzwerksicherung  erstellen.
  • Es werden immer die gesamten Daten gesichert. Ein inkrementelles Backup gibt es nicht.
  • Nicht jeder Ordner kann gesichert werden. Hier wäre eine Auswahl, zumindest „Erweitert“ ein gutes Feature mit Pfaden ab dem Wurzelverzeichnis.
  • Auf dem Ziel-System darf im Admin-Passwort kein % Zeichen stehen.

Vorsicht:

Wird der Auftrag gelöscht, werden alle Daten auf dem Ziel-Server gelöscht.

Mein Fazit zu Synology Time Backup

Mit Synology Time Backup bekommt man eine komfortable Backupsoftware, die eine gute Lösung bietet. Wer wichtige Daten produktiv Nutzt und diese oft verändert, der hat mit Time Backup das richtig. Hat man als Administrator seines Systems den Festplatten-Platz im Griff steht dem Einsatz nichts mehr im Weg.

Man kann hoffen, dass die Software weiterentwickelt wird, damit man zielgerechter Sichern kann, wie z.B. Auswahl ab Wurzelverzeichnis. Dennoch sind die Limitierungen überschaubar und bei speziellen Fällen können diese mit dem klassischen Backup (rsync) gelöst werden.

Mehr Informationen:

















  • 2012/14/04

    Michael

    Interessanter Beitrag über das neue Feature. Jetzt frage ich mich aber: ist Time Backup auch via WAN auso auf eine externe IP Adresse ausserhalb des LANs möglich? Dies würde ja durchaus Sinn machen, da so mehr Sicherheit entsteht. Falls es möglich ist, gibt sich eine weitere Fage: ist Time Backup verschlüsselt und über welchen Port kommuniziert es? Hast du da Erfahrungen?

  • stastka.ch - 2012/15/04

    Dany Stastka

    Hallo Michael Time Backup kann man über das WAN laufen lassen, da dieser über den Port 22 (SSH = Secure Shell) läuft. Ich habe dies aber nicht ausführlich getestet, was für Daten übertragen wird. Meine getestete Backup-Topologie beschränkte sich auf ein Internes Netz. Ich bevorzuge nach wie vor ein Backup mit rsync da ich keine Versionierung brauche. Backup über das Internet, d.h. WAN würde ich zudem hingegen hinterfragen: Hat man eine genug schnelle Leitung? Was für Daten sichere ich? Hoffe ich konnte deine Fragen beantworten.

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