Das Freitagsbit: Es war einmal ein Klapprechner
Das Freitagsbit: Es war einmal ein Klapprechner
Im Tagesanzeiger las ich diese Woche Sinn und Unsinn eines deutschen Politikers, dass man Anglizismen durch "echte" deutsche Wörter ersetzen soll. Ein Kämpfer einer guten Sache? Diese Diskussion ist nicht neu!

Grundsätzlich hat jede Sprache Angst durch Englisch seine Identität zu verlieren. Englisch ist in unserer Welt weit verbreitet, sicher weil Englisch DIE Sprache Weltweit ist. Wir leben in einer globalisierten Welt.

Wir sind nicht alleine

Ich finde, auch wenn ich Informatiker bin und es mein tägliches Brot ist, dass „Englische“ Wörter seine Daseinsberechtigung haben. Täglich bin ich beruflich und privat damit konfrontiert. Ob Zeitung, Fernsehen, Online-Medien überall findet man Englische Begriffe. Dieses Zeitalter wird wohl in 200 Jahren als die Internetgesellschaft in die Geschichte eingehen. Ohne Internet geht nichts mehr. Ganze Firmen stützen sich auf das Intergeschäft oder nutzen es als Kommunikationsmittel.

Der Klappenrechner

Die Seite des Verein Deutsch Sprache hat eine Liste erstellt mit Wörtern die aus dem Englischen kommen. Viele der Begriffe sind schlichtweg nur IT-Wörter und haben sich Eingebürgert. Wesshalb man nun z.B. RAID oder  Firewall anprangert verstehe ich nicht. Ich finde das etwas über das Ziel hinüber aus geschossen, aber da kann jeder sich ein Bild machen.
Quelle: http://www.vds-ev.de/index.

Korrektur und Werber

Zum Glück hat man ja eine Rechtschreibehilfe in der Textverarbeitung, der schlägt ja schon Alarm. Aber da fängt es ja schon an; Ich arbeite mit Word? Wort? Ich arbeite mit Office, äh Büro? Man kann sich ja nicht davor drücken. Klar sind das Markennamen aber das ist ja der springende Punkt. Die Marketingleute puschen die Englische Begriffe. Sie sind In, Sie sind Hipp. Eigentlich ist es nicht mehr aufhaltbar.

Denglisch

Schlimm ist hingegen, wenn man versucht, durch Denglisch sich abzuheben. Das ist schlichtweg Imponiergehabe. Denglisch täuscht Professionalität nur vor. Dies hat nur eines zum Ziel, die Dinge nicht beim Namen zu nennen.
Ich denke da an: Bänschmark, Tschäinsch , Pärformenz, Jusebility

Alles nur halb so schlimm

Ich denke es ist in der Verantwortung jedes einzelnen wie viel Englisch gut ist. Die einen benutzen es, die anderen vermeiden es. Man darf aber den Anderen nicht Ausschliessen! Es ist einfach eine Modeerscheinung und wird sich mit der Zeit normalisieren.

Shit happens!

Quelle(n):
Tagesanzeiger: Wenn der Laptop zum Klapprechner wird
tecchannel.de : Denglisch für Angeber
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